Dr. Svenja NolteLeistungsphysiologische Betreuung
Leistungsphysiologie · Vorträge & Betreuung · online

Leistung und Gesundheit verstehen.
Von innen heraus.

Ich verbinde aktuelle Forschung mit der Praxis im Sport: in Vorträgen und Workshops für Vereine und Teams und in der individuellen Betreuung sporttreibender Frauen.

Porträt von Dr. Svenja Nolte
Leistungsphysiologie

Ein Orchester, das sich ständig neu stimmt

Hinter jeder Bewegung arbeitet ein Netzwerk aus Systemen, die eng miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen. Verändert sich ein Teil, reagiert das ganze Netzwerk. Mit jedem Training, jeder Pause und jeder Mahlzeit stimmt es sich neu ab.

Die Leistungsphysiologie untersucht dieses Zusammenspiel und wie es sich an Belastung anpasst. Wie in einem Orchester ist jede Stimme für sich wichtig, doch erst im Zusammenklang entsteht Leistung. Gerät eine Stimme aus dem Takt, etwa durch zu wenig Energie, Eisenmangel oder fehlende Erholung, ist das im ganzen Stück zu hören.

Meine Arbeit: unter die Oberfläche schauen, die Ordnung in diesen dynamischen Prozessen erkennen und sie so übersetzen, dass sie im Training und im Alltag nutzbar wird.

Für wen

Sportlerinnen

Individuelle Betreuung, wenn du genauer hinschauen möchtest: bei Fragen zu deinen Blutwerten, etwa zum Eisenstatus, zu Zyklus und Training oder wenn Energie und Leistung nicht mehr mithalten.

  • Blutwerte leistungsphysiologisch einordnen
  • Zyklus und Training aufeinander abstimmen
  • Energie, Belastung und Erholung in Balance bringen

Termine nach Absprache.

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Über mich

Dr. rer. nat. Svenja Nolte

Forscherin bin ich geworden, weil ich aus meiner tief verankerten Neugier für die Prozesse im menschlichen Körper eine Berufung gemacht habe. Ich blicke unter die Oberfläche, dorthin, wo sich hinter Bewegungen verborgene Ordnungen entfalten, und schlage die Brücke zwischen Erfahrung und Wissenschaft. Getragen von der Überzeugung, dass echte Erkenntnis nicht nur verstanden, sondern auch gespürt werden muss.

Ich bin Leistungsphysiologin mit Hintergrund in klinischer Sporttherapie und Sportphysiologie. In meiner Promotion an der Justus-Liebig-Universität Gießen habe ich untersucht, welche Faktoren den Eisenstoffwechsel von Athletinnen und Athleten beeinflussen, etwa Menstruationsblutverlust, Höhentraining und Energieaufnahme.

Die Praxis kenne ich von beiden Seiten: als Bundestrainerin im Rodeln am Olympiastützpunkt Winterberg und in der wissenschaftlichen Betreuung von Athletinnen und Athleten im Rahmen von Studien, zum Beispiel bei der Schulung von Athletinnen zum Zyklustracking.

Mein Schwerpunkt liegt im Eisenhaushalt, an der Schnittstelle von Leistungsphysiologie und Sporternährung, in der weiblichen Physiologie sowie im Zusammenspiel von Energieverfügbarkeit, Hormonen und Immunsystem unter Belastung.

Abseits der Forschung

… findet man mich entweder laufend in der Natur, am liebsten im Wald, in den Bergen und auf Trails. Oder schreibend: an kreativen Texten über Dinge, die mich bewegen, die ich in der Gesellschaft beobachte oder die einfach in meiner Fantasie entstehen.

Werdegang
  • seit 01/2024

    Justus-Liebig-Universität Gießen

    Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Sportphysiologie & Sporttherapie. Forschung zum Eisenstoffwechsel bei Athletinnen und Athleten.

  • 06/2026

    Promotion (Dr. rer. nat.)

    Einflussfaktoren auf den Eisenstoffwechsel bei männlichen und weiblichen Athleten.

  • 04–12/2023

    MSH Medical School Hamburg

    BISp-gefördertes Projekt AltitudeID zu Hypoxie, Eisenstoffwechsel und Blutbild; Betreuung von DLV-Athlet:innen.

  • 2019–2021

    Olympiastützpunkt Winterberg

    Bundestrainerin Rodeln: Trainingsplanung und Athletinnenbetreuung.

  • 2022 · 2019

    M.Sc. Klinische Sportphysiologie & Sporttherapie · B.Sc. Bewegung & Gesundheit

    Justus-Liebig-Universität Gießen

Auszeichnungen
2025

FeMaLe Research Award des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (2. Platz), Forschung zu Frauen und Mädchen im Leistungssport

2025

Lehrpreis für das Seminar „The Female Athlete – SHE“

2024

Posterpreis, DGSP Young Investigators Symposium · 2. Platz Young Investigators Award, ISEI

Ausgewählte Publikationen
  • Menstrual blood loss as an initial trigger for adaptation of iron metabolism in eumenorrheic female athletes. Physiological Reports, 2025
  • Training in normobaric hypoxia induces hematological changes that affect iron metabolism and immunity. Scientific Reports, 2025
  • Ansätze zur Prävention von Eisenmangel bei Athlet:innen. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, 2024